Laut dem Berliner Robert Koch Institut (RKI) und seiner EsKiMo Ernährungsstudie als KiGGS Modell, EsKiMo II ist Trinkwasser die wichtigste Wasserquelle für alle Altersgruppen und Geschlechter. Die Studie des RKI ergab, dass 49 Prozent der 6 bis 11 jährigen Mädchen die empfohlene Trinkmenge nicht erreicht. Bei den Jungen sind es 33 Prozent.
Quelle: Robert-Koch-Institut (RKI), Berlin, FORSCHUNGSBERICHT EsKiMo II - Die Ernährungsstudie als KiGGS-Modul, 2020.
Bei nicht erreichen des täglichen Flüssigkeitsbedarfs können unterschiedlichste Symptome wie Kopfschmerzen, Müdigkeit und Schwäche, erhöhte Neigung zu Übergewicht, trockene, spröde und rissige Haut, niedriger Blutdruck und Herzrasen auftreten. Diese negativen Effekte betreffen nicht nur körperliche Bereiche, sondern sie schaden auch der Psyche. Personen, die am Tag nicht ausreichend Wasser trinken, neigen zu Stimmungsschwankungen, sind ängstlich, gereizt und leiden unter Konzentrationsproblemen.
Durch eine erhöhte Flüssigkeitsaufnahme wird eine Steigerung in den Bereichen Lernfähigkeit, Konzentration, körperliche Leistungsfähigkeit und der allgemeinen Gesundheit erzielt. Durch diese Ergebnisse wird auch der Lebensstandard der Eltern nachhaltig verbessert, was einen weiteren Nutzen bedeutet.